BAHNBESCHREIBUNG
DIE BAHNEN – ÜBERBLICK
UNSER 18 LOCH MEISTERSCHAFTSPLATZ
Bahn 01
HANDICAP 5. PAR 5. HERREN: 467 m. DAMEN: 412 m. ……
Der schwierigste Schlag auf der ersten Bahn ist der Abschlag. Das Fairway hängt etwas nach links und dort lauert eine Ausgrenze zur Bahn 3. Rechts begrenzt dichtes Rough bis zum Wald die Spielbahn. Neben einem präzisen Abschlag müssen die Spieler auf die Ausrichtung achten. Longhitter können mit dem zweiten Schlag das Grün angreifen. Alle anderen sollten ihren zweiten Schlag im Knick des Doglegs platzieren. Aus ca. 120m kann mit dem dritten Schlag das tieferliegende Grün angegriffen werden, das beidseits von Bunkern verteidigt wird. Schlägt man über das Grün hinaus, landet der Ball im Hang oder sogar im dichten Rough. Das Grün hängt nach vorne rechts, der Putt von oben kann leicht einen Dreiputt verursachen.
Bahn 02
HANDICAP 17. PAR 3. HERREN: 119 m. DAMEN: 104 m. ……….
Die Bahn 2 ist ein kurzes Par 3. Vom Abschlag ist das erhöhte Grün nicht einsehbar. Es wird von zwei Bunkern verteidigt, von denen der vordere in der Mitte am besten vermieden wird. Tipp: das Grün hat 2 Plateaus; wenn die Fahne rechts gesteckt ist, sollte sie besser nicht direkt angespielt werden.
Bahn 03
HANDICAP 15. PAR 4. HERREN: 332 m. DAMEN: 229 m. ……..
Ein kurzes Par 4 mit einem scharfen Dogleg nach rechts. Longhitter versuchen ihren Drive über die Bäume in Richtung Grün zu schlagen. Viele Versuche landen aber dort im dichten Rough. Spieler mit mittleren und hohen Handicaps sollten ihren Abschlag im Knick des Doglegs platzieren. Der Schlag auf das Grün aus ca. 100m ist von dieser Position relativ einfach. Das Grün selbst wird von zwei seitlichen Bunkern verteidigt.
Bahn 04
HANDICAP 1. PAR 5. HERREN: 536 m. DAMEN: 474 m. ……..
Die längste und vom Rating her schwerste Bahn auf dem Platz, dazu noch bergauf. Auf dieser Bahn werden drei wirklich gute Schläge gebraucht, um das Grün in Regulation zu erreichen. Der Abschlag muss gerade sein, da die Spielbahn rechts von Bäumen und links von dichtem Rough begrenzt wird. Zusätzliche Erschwernisse sind die beiden Bunker auf der rechten Seite des Fairways, die genau auf Höhe der Landezone des Abschlages liegen. Der zweite Schlag ist ein typischer Transportschlag, der Sie in die Lage versetzen sollte, das Grün mit dem dritten Schlag anzugreifen. Auch der dritte Schlag ist schwer. Das erhöhte Grün ist vom Fairway nicht einsehbar und wird von zwei Bunkern verteidigt. Zudem kann der Wind eine Rolle spielen, so dass man mit einem längeren als dem für die Distanz üblichen Schläger gut beraten ist. Das große Grün besitzt eine Stufe. Ein Par ist hier immer ein gutes Ergebnis!
Bahn 05
HANDICAP 13. PAR 4. HERREN: 355 m. DAMEN: 324 m. ……..
Hier ist jetzt Entspannung angesagt und sie sollten sich Zeit für die schöne Aussicht in Richtung Gut und Herrenhaus nehmen. Am kleinen Hügel am linken Fairwayrand liegt ein Bunker. Richten Sie sich deshalb ein wenig rechts davon aus. Der Abschlag sollte aber nicht zu weit rechts platziert werden, da hier dichtes Rough die Bahn begrenzt. Sollte ihr Abschlag zu weit nach links in Richtung Abschlag Bahn 6 unterwegs sein, vergessen Sie bitte nicht laut „Fore“ zu rufen. Der Schlag ins Grün wird durch die Bergab-Lage erschwert. Die meisten Spieler versuchen das nach hinten ansteigende Grün vorn zu treffen, um somit tückische downhill-Putts zu vermeiden.
Bahn 06
HANDICAP 7. PAR 4. HERREN: 382 m. DAMEN: 338 m. ……..
Ein fast kerzengerades Par 4. Ein guter Abschlag Mitte Fairway und sie können mit dem zweiten Schlag das Grün erreichen. Aber Vorsicht: links und rechts lauert dichtes Rough und rechts kommt bei ca. 150m zudem ein Fairwaybunker ins Spiel. Das große Grün wird nur auf der rechten Seite von zwei Bunkern verteidigt.
Bahn 07
HANDICAP 9. PAR 4. HERREN: 308 m. DAMEN: 263 m. ……..
Hier kommt zum ersten Mal Wasser ins Spiel und zwar dort, wo normalerweise die Landezone für Abschläge mit dem Driver liegt. Ein langes Eisen oder ein Holz Drei ist hier für gute Abschläge die sicherere Alternative. Links wartet wiederum dichtes Rough auf verzogene Abschläge. Beim Schlag aufs Grün sollte der Bunker in der Mitte nach dem Teich und die Fahnenposition beachtet werden. Das Grün ist tückisch und schwierig zu lesen und daher sind Drei-Putts nicht selten.
Bahn 08
HANDICAP 11. PAR 3. HERREN: 183 m. DAMEN: 166 m. ……..
Ein langes Par 3, das schwieriger ist, als das Layout vermuten lässt. Die Bahn spielt sich länger als die Entfernungsangabe angibt. Das Grün wird von zwei Bunkern links und rechts verteidigt, die sich auf nicht ganz präzise Abschläge freuen. Putten ist weniger problematisch, auch wenn das Grün ein wenig von oben nach unten ab.
Bahn 09
HANDICAP 3. PAR 4. HERREN: 365 m. DAMEN: 318. ……..
Ein schwieriges Par 4 aufgrund der Länge und des Teichs vor dem erhöhten Grün. Ihr Abschlag sollte lang genug sein, damit das Grün mit dem zweiten Schlag erreicht werden kann. Ansonsten ist das Vorlegen die bessere Idee. Wenn Sie mit dem zweiten Schlag über das Wasser gekommen sind, wird das Grün mit zwei tückischen Bunkern verteidigt. Das Grün hat zwei Plateaus mit einer Stufe. Schwierige Putts sind hier keine Seltenheit.
Bahn 11
HANDICAP 14. PAR 3. HERREN: 198 m. DAMEN: 166 m. ……..
Jetzt wird es interessant, es folgen 3 schwere Löcher hintereinander. Nach einem anstrengenden Aufstieg ein schweres und langes Par 3. Ein langes Eisen oder Holz 3 befördert den Ball auf das gestufte Grün, sofern er nicht vom Wind verweht wird. Bei einem Grüntreffer sind Pars gut, ansonsten wird es ein schwerer Pitch oder Chip.
Bahn 12
HANDICAP 4. PAR 5. HERREN: 461 m. DAMEN: 419 m. ……..
Ein schwieriges Par 5 bergauf, trotz breiter Landezone. Doch Achtung: tiefes Rough auf beiden Seiten wartet auf Fehlschläge. Der zweite Schlag muss – bei guter Länge vom Tee – über einen anscheinend nie enden wollenden Anstieg gespielt werden. Hier kommen Bunker ins Spiel. Bis zum Grün bleibt noch ein mittleres Eisen, das aufgrund der herrschenden Winde präzise gespielt werden sollte, denn das Grün wird auch von einem tiefen Bunker verteidigt. Es gibt einige schwere Fahnenpositionen, die nicht direkt angespielt werden sollten. Sind die gut 50 Höhenmeter erst einmal überwunden, kann man für einen herrlichen Ausblick genießen.
Bahn 13
HANDICAP 10. PAR 4. HERREN: 350 m. DAMEN: 300 m. ……..
Ein recht kurzes Par 4, spielt es sich doch bergab. Doch Vorsicht: Auf der rechten Seite lauert die Ausgrenze mit tiefem Rough. Tipp: Nehmen sie ein langes Eisen oder ein Holz, richten Sie sich auf die Bäume am linken Fairwayrand aus und lassen sie den Ball nach rechts in das Dogleg laufen. Doch auch vom Fairway ist das Grün noch nicht sicher getroffen: ein Bunker links sowie steile Bergabhänge rund um das Grün machen es zu einem engen Ziel. Longhitter können versuchen, das Grün vom Tee angreifen, doch auch nur der kleinste Fehler wird damit bestraft, dass der Ball unauffindbar in den Tiefen des Aus verschwindet. An diesem Loch wurde schon manche Runde gedreht, zum Positiven wie zum Negativen.
Bahn 14
HANDICAP 12. PAR 5. HERREN: 476 m. DAMEN: 389 m. ……..
Longhitter können rechts über den Hochsitz das Dogleg abkürzen, dann bleiben noch 50 bis 180 m zum Grün und die Aussicht auf ein Birdie oder sogar Eagle. Doch Vorsicht: Sowohl verzogene als auch zu kurze oder zu lange Abschläge werden mit Rough bestraft. Wer konservativ spielen möchte, schlägt mit einem Holz oder einem Driver in das Dogleg, legt vor das Wasser vor und hat einen kurzen Pitch aufs Grün. Das Grün wird von 2 Wasserhindernissen und einem tiefen Bunker verteidigt, so dass es nicht aus allzu großer Entfernung angegriffen werden sollte.
Bahn 15
HANDICAP 8. PAR 4. HERREN: 376 m. DAMEN: 324 m. ……..
Der Beginn eines schweren Endspurts im Golfclub Escheberg. Die Landezone des Abschlags wird rechts von Wasser, Wald und tiefem Rough verteidigt, links lauert ein Fairwaybunker. Das Grün weist eine Welle auf, dahinter ist die Ausgrenze, rechts ein Teich. Ein optisch sehr schönes Loch, das aber schon manchen Golfer zur Verzweiflung brachte.
Bahn 16
HANDICAP 2. PAR 4. HERREN: 393 m. DAMEN: 355 m. ……..
Sehr langes und schweres Par 4, dazu noch bergauf! Die Drivezone scheint unglaublich eng und hängt auch noch etwas nach links zum Rough hin. Rechts warten Bunker auf verzogene Bälle. Longhitter können versucht sein, über das Dogleg abzukürzen, doch das ist riskant wegen der dortigen Spielverbotszone. Der Schlag ins Grün wird meist mit Gegenwind gespielt und zwingt auch gute Spieler öfters, noch mal ein längeres Holz zu nehmen. Das großzügige Grün wird von einem Bunker und Rough auf der linken Seite sowie einer deutlichen Welle mitten drauf beschützt. Ein Par an der 16 ist so viel Wert wie ein Birdie an anderen Löchern!
Bahn 17
HANDICAP 16. PAR 3. HERREN: 153 m. DAMEN: 143 m. ……..
Dieses Grün kann ich ja gar nicht verfehlen, dachte schon manch unerfahrener Spieler. Doch der Wind macht Präzision vom Tee und das Beobachten der Fahne erforderlich. Die Wahl des Schlägers kann hier variieren vom kurzen Eisen bis zum langen Holz. Neben einem schönen Schlag ins Tal kann auch der Blick vom erhöhten Abschlag auf die letzte Bahn, das Gut Escheberg und die Geibel-Hütte erfreuen. Das Grün weist mehrere Wellen auf, die manche Annäherung und Putt scheinbar unmöglich erscheinen lassen.
Bahn 18
HANDICAP 6. PAR 4. HERREN: 351 m. DAMEN: 301 m. ……..
Das letzte Loch vereint noch mal alle Schwierigkeiten des Platzes: Bunker rechts und links in der Drive-Landezone, Ausgrenze und Rough auf der rechten Seite und auch noch ein großzügiger und Teich 80 m vor dem Grün. Wenn man das Fairway trifft, hat man zwar keinen allzu langen Schlag mehr ins erhöht gelegene Grün, doch die Bunker dort und die Ausgrenze dahinter erhöhen noch einmal zum Abschluss den Adrenalinspiegel.






